Alissa
Schwarze Labradorhündin,
7 Jahre alt
Ausgangssituation:
Ein Labrador, der plötzlich mäkelig wird? Für viele Besitzer ein erstes Warnsignal.
So auch hier, der Bericht der Halterin:
- frisst schlechter, lässt Futter stehen
- insgesamt lustlos und müde
- wirkt „wie im Zeitraffer gealtert“
- gelegentlich Schleim im Kot
- ansonsten keine massiven Durchfälle
Die Besitzerin machte alles richtig und ging daraufhin mit Alissa zum Tierarzt.
Das Ergebnis:
- Blutbild unauffällig
- keine klare Diagnose
- „Alles in Ordnung“
Das heißt, es gab keine wirkliche Möglichkeit Alissas Zustand zu verbessern, da keine Ursache für die Problematik ersichtlich war.
Was dann passierte
In der Annahme, der Hund „mag das Futter nicht mehr“, wurde das Futter gewechselt.
Was gut gemeint war, brachte keine Verbesserung. Der Zustand blieb bestehen – eher schleichend schlechter.
Unser Blick hinter die Kulissen
Nach Kontaktaufnahme haben wir eine Kotanalyse im Labor in Auftrag gegeben.
Das Ergebnis war sehr eindeutig:
- deutlicher Mangel an schützender Darmflora
- starke Vermehrung der Fäulnisflora
- entzündliche Prozesse im Darm
- Hinweise auf ein Leaky Gut
Rückblickend wurde klar: Der Hund hatte sehr wahrscheinlich dauerhaft Bauchbeschwerden – nicht dramatisch, aber konstant und daher auch irgendwann sehr belastend.
Ein entscheidender Faktor: das Futter
Beim Futtercheck zeigte sich:
- niedriger Fleischanteil
- viele minderwertige Füllstoffe
- unter anderem Weizen (häufig problematisch)
Für einen ohnehin belasteten Darm ist immer eine zusätzliche Herausforderung.
Unser Therapieansatz in diesem Fall:
Wir haben Schritt für Schritt angesetzt:
1. Darmschleimhaut aufbauen → Unterstützung bei Leaky Gut
2. Entzündungen regulieren → Kombination aus verschiedenen Bausteinen zur Entzündungshemmung, Bindung und Regeneration
3. Darmflora neu aufbauen → gezielte Unterstützung der schützenden Bakterien → dadurch Normalisierung des pH-Wertes
4. Futterumstellung → zunächst Monoprotein zur Entlastung → später hochwertiges Nassfutter
5. Ergänzende Unterstützung → tägliche Anwendung mit dem Beosigner zur sanften Regulation und Vitalisierung des Immunsystems
Entwicklung:
Bereits nach 2–3 Wochen:
- deutlich mehr Energie
- bessere Futteraufnahme
Nach etwa 2 Monaten:
- wieder aktiv und lebensfroh
- Verdauung stabil
- „wie ausgewechselt“
Aussage der Besitzerin: „Sie ist wieder ganz die Alte.“
Unser Fazit
Dieses Fallbeispiel zeigt sehr deutlich:
Ein unauffälliges Blutbild bedeutet nicht automatisch, dass alles in Ordnung ist. Der Darm spielt eine zentrale Rolle – auch ohne massive Durchfälle. Kleine Veränderungen (Müdigkeit, Appetitverlust) können wichtige Hinweise sein.
Und ganz wichtig: Eine gezielte, individuelle Betrachtung macht oft den entscheidenden Unterschied.